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Borreliose
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Fachaufsatz von Petra Schrader, Hufreheforum
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Meist wird diese Krankheit erst im chronischen Stadium erkannt. Zum Einen liegt die Ursache darin begründet, dass man beim Pferd und Hund nicht die typische kreisförmige Rötung aufgrund der Behaarung feststellen kann, zum Andern hält sich die Meinung: Borreliose beim Pferd gibt es nicht Zusätzlich kommen die verschiedenen Erscheinungsbilder s.u.der Borreliose-Infektion zum tragen.
Auslöser der Lyme-Borreliose sind Zecken, die sich mit Borrelia burgdorferi sensu stricto oder Borrelia burgdorferi sensu lato infiziert haben. Beim Blutsaugen der Zecken werden dann diese Erreger übertragen. Kann die körpereigene Abwehr die Erreger nicht ausreichend bekämpfen, breiten diese sich im Organismus aus.
Mögliche Symptome ohne Anspruch auf Vollständigkeit :
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Muskelverspannungen |
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Wechselnde Lahmheiten |
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Div. Hautveränderungen |
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Div.Augenerkrankungen |
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Abmagerungen |
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Kolikartige Erscheinungen und Koliken |
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Infektanfälligkeit |
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Entzündungsanfälligkeit der Haut |
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Erhöhte Allergiebereitschaft |
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Headshaking |
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Ataxien |
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Huflederhautentzündungen/Hufrehe |
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Verhaltensänderungen wie z.B. Lethargie,Agressivität,Überreaktionen u.mehr |
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div.Organerkrankungen |
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Bei scheinbar therapieresistenten oder immer wiederkehrenden Allgemeinerkrankungen sollte neben dem ECS unbedingt auch an eine Lyme-Borreliose gedacht werden.
Diagnose Eine Infektion mit Borrelia burgdorferi kann über einen Antikörpertiter-Test IFT (IgG) im Blutserum diagnostiziert werden. Ein positiver AK-Titer beweist den Kontakt mit dem Erreger. Weitere Tests sind in dem Fall angeraten,z.B. der Western-Blot.
Häufige Behandlungsmethoden:
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hochdosiertes Antibiotika |
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Kombi. aus Oxytetracylin-Spritzen + Sulfatrimethoprim ins Futter |
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Tetracycline |
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Amoxycillin |
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Doxycylin |
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Erythchromycin |
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Penicillin |
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Die Behandlungszeit beträgt mindestens 14 Tage, aber durchschnittlich kann sie sogar bis zu sechs Wochen andauern.
Als Vorbeugung ist das 2 mal tägliche Kontrollieren auf Zeckenbefall anzuraten, da die Zecken erst nach einigen (ev. Bis 12 Stunden) Stunden die Infektion weitergeben.
Behandlung Die Behandlung ist sehr langwierig und muss konsequent durchgehalten werden, weil die Erreger der Borreliose in zwei verschiedenen Stadien im Körper vorkommen und nur im aktiven Stadium angreifbar sind. Seit neustem hört man immer wieder von guten Behandlungsmöglickeiten mit Tierheilpraktikern. Wie die Therapie auf Dauer gegen die Borreliose wirklich hilft ist nicht bekannt da dazu keine wirklichen Angaben zu finden sind.
Nicht bei Borreliose geeignet:
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Vorsicht bei Kortison, Pferden, die z.B. an Borreliose leiden nicht mit Corticoïden behandeln, da das die Symptome verstärkt ! Durch Corticoïde wird das Immunsystem kurzzeitig gehemmt bzw. geschwächt und somit können Viren oder Bakterien noch besser zuschlagen !!! |
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Bitte Vorsicht mit Magnetfeldern solange aktive Erreger im Tier nachweisbar sind - Infektionen können hier aufflammen. Für die chronisch zurückbleibenden Schäden mag es seinen Nutzen haben! |
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Bei Borreliose ist das Immunsystem meist sowieso überaktiv (falls es nicht durch Antibiotika lahmgelegt wurde!) und gerade die rheumatischen Beschwerden sind auf eine überschießende Tätigkeit zurückzuführen. Besonders Pflanzenextrakte aus Echinacea oder Teufelskralle können die Beschwerden verschlimmern; in homöopathischer Verdünnung können sie selbstverständlich angewandt werden. Vorsicht ist auch geboten bei der Anwendung von homöpathischen Hochpotenzen, wenn nicht vorher die Ausscheidung optimiert wurde. Es kann zu so einer extremen Erstverschlimmerung kommen, dass der Einsatz allopathischer Medikamente nötig wird und somit die Ausgangslage verschlimmert, statt verbessert. |
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Eine weitere Sammlung an Informationen u.a. von betroffenen Pferdebesitzern unter: Hufrehe-Forum © By www.Hufrehe.org/info
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